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Leitsystem

Das Leitsystem ist das Herzstück unseres Virtuellen Kraftwerks und wird ausschließlich von unseren Systemingenieuren betreut.Mit Hilfe des Leitsystems wird aus vielen kleinen dezentralen Anlagen ein gemeinsamer Schwarm an Anlagen, der zentral gesteuert Strom produziert und verbraucht. Dies umfasst beispielsweise Biogas-, Solar- oder Windkraftanlagen. Das Leitsystem erlaubt es, die einzelnen Anlagen individuell zu steuern – der Betreiber behält selbstverständlich das schlussendliche Recht, über die Fahrweise seiner Anlage selbst zu bestimmen. Innerhalb definierter Restriktionen kann die Anlage dann so betrieben werden, das sie Preisspitzen und -täler optimal ausnutzt.

Das Leitsystem erhält die Informationen aller Next Boxen und der jeweiligen Überragungsnetzbetreiber vollautomatisch via Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M). Wenn die Daten im Leitsystem angekommen sind, werden entschlüsselt und für die entsprechenden Anlagen verarbeitet. Das Leitsystem ist örtlich redundant aufgebaut, um ein Maximum an Sicherheit zu garantieren. Sollte ein Server ausfallen, übernimmt ein anderer Server ohne Unterbrechung die Arbeit. Mit diesen Sicherheitsvorkehrung sind wir auf die unterschiedlichsten Szenarien vorbereitet und garantiert ein einwandfreies Funktionieren des Virtuellen Kraftwerks.

Das Leitsystem hinterlegt alle Daten, die notwendig sind, um ein optimale Fahrpläne für Stromverbraucher und -produzenten zu berechnen. Diese Daten umfassen unter anderem:

  • Ist-Leistung
  • Status der Anlage oder des Stromverbrauchers
  • Die Leistung, die für die Regelenergie vorgehalten wird
  • Gas- oder Wärmespeicher
  • Ist-Temperatur (z.B. bei einem Kühlprozess)
  • Füllstände (z.B. bei einer industriellen Mühle)

Die Optimierungsalgorithmen, die unsere Systemingenieure gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern entwickelt haben, berechnen die Fahrpläne und speisen sie in das Leitsystem ein. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Flexibilität der Anlage optimal genutzt wird. Das Ergebnis: Die Anlage produziert nur dann Strom, wenn er wirklich gebraucht wird und daher einen guten Preis an der Börse erzielt. Dies gilt ebenso für Stromverbraucher wie etwa industrielle Pumpen, die primär dann Strom verbrauchen, wenn er besonders günstig ist. Selbst Anlagen mit eher gerimnger Flexibilität können sich die Schwankungen zunutze machen. All dies geschieht selbstverständlich innerhalb der Parameter, die zu Vertragsabschluss definiert worden sind.