Erzielen Sie attraktive Mehrerlöse!


DIE DIREKTVERMARKTUNG FÜR DEZENTRALE KRAFTWERKE TRITT AM 1. JANUAR 2018 IN KRAFT. SUISSE NEXT VERMARKTET IHRE ANLAGE FÜR SIE.

Die Direktvermarktung für KEV-Anlagen startet im Januar 2018. Nun sind die Details bekannt.

Erneuerbare dezentrale Anlagen erhalten in der Schweiz bis dato eine fixe und kostendeckende Einspeisevergütung. Sie haben damit keinen Anreiz, markt- und bedarfsgerecht zu produzieren und sind nicht in die üblichen Prozesse zur Erhaltung der Netzstabilität eingebunden. Mit der Einführung der Direktvermarktung am 1. Januar 2018 ändert sich dies – die geförderten Kraftwerke werden besser in das System integriert.

FÜR SIE ALS BETREIBER EINER KEV-ANLAGE BEDEUTET DIE DIREKTVERMARKTUNG FOLGENDES:
• Sie werden dazu verpflichtet ihre Stromproduktion zu prognostizieren, selber am Markt abzusetzen und bei abweichender Produktion für die Ausgleichsenergie zu zahlen.
• Die Direktvermarktung gilt für alle KEV-Anlagen mit einer Leistung grösser 500 kW, die bisher KEV bezogen haben und vor dem 1. 1. 2013 in Betrieb genommen wurden.
• Die Direktvermarktung gilt zudem für alle KEV-Anlagen mit einer Leistung grösser 100 kW, die nach dem 1. 1. 2013 in Betrieb genommen wurden.
• Ausnahmen zu den oben genannten Leistungsgrenzen stellen Kleinwasserkraftwerke dar. Diese müssen bei einer Leistung zwischen einem und 10 MW in der Direktvermarktung teilnehmen. Für Dotierkraftwerke- und bestehende Ausleit- und Unterwasserkanäle bleibt die oben genannte Grenze von 500 kW bestehen.
• Die Anlagenbetreiber haben zwei Jahre Zeit, um Ihre Anlage in der Direktvermarktung anzumelden bzw. einem Dienstleister zu übergeben.
• Statt der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) bekommen Sie von der KEV-Vollzugsstelle neu eine Einspeiseprämie ausbezahlt. Diese berechnet sich aus Ihrem Vergütungssatz abzüglich des Marktreferenzpreises, einem quartalsweise gebildeten Durchschnittspreis. Zudem haben Sie Anspruch auf die mit Ihrer Anlage an der Strombörse erzielten Erlöse.


SUISSE NEXT ÜBERNIMMT FÜR SIE DIE DIREKTVERMARKTUNG IHRER ANLAGE
• Nachdem wir Ihre Anlage zur Direktvermarktung angemeldet haben, prognostizieren und vermarkten wir Ihren Strom über unsere hauseigene Handelsabteilung an der Strombörse.
• Wir erledigen für Sie die gesamte Abrechnung und übernehmen sämtliche Ausgleichsenergieund Währungsrisiken.
• Wir garantieren Ihnen den Marktreferenzpreis und damit den Ihnen zustehenden Vergütungssatz. Da die tatsächlich an der Strombörse erzielten Erlöse vom Marktreferenzpreis abweichen können, besteht die Gefahr, dass Ihre zukünftigen Gesamterlöse unter den heutigen KEV-Erträgen liegen. Nicht jedoch bei uns: Wir zahlen mindestens den Marktreferenzpreis. Mindestens, da Sie von uns – je nach Erfolg – zusätzlich einen Bonus bekommen. 

MIT SUISSE NEXT ERZIELEN SIE MEHRERLÖSE IM REGELENERGIEMARKT
Je nach Art und Bauweise Ihrer Wasserkraft-, Biomasse- oder KWK-Anlage können Sie lukrative Mehrerlöse im Regelenergiemarkt erzielen. Dafür installieren wir bei Ihrer Anlage unsere Next Box. Sie greift aus der Ferne auf Ihre Anlage zu und schliesst sie mit vielen weiteren dezentralen Anlagen in unserem Virtuellen Kraftwerk, dem Next Pool, zusammen. Mit den vielen kleinen oder mehrerer Grosskraftwerke. Damit erfüllen wir die Mindestleistung, um am Schweizer Regelenergiemarkt teilzunehmen. Sie erhalten alleine für die Bereitstellung Ihrer Anlage im Regelenergiemarkt eine Vergütung, den so genannten Leistungspreis. Auf die Fahrweise Ihrer Anlage wirkt sich dies nicht aus. Wenn durch Schwankungen im Stromnetz tatsächlich Regelenergie benötigt wird, passt die Next Box die Leistung Ihrer Anlage entsprechend an. Für diese Anpassung erhalten Sie zusätzlich zum Leistungspreis eine variable Vergütung, den Arbeitspreis. Suisse Next ist technisch in der Lage, Ihre Anlage sehr kurzfristig einzusetzen. So stellen wir auch höherwertige Primär- und Sekundärregelleistung bereit, was Ihnen wiederum höhere Erlöse einbringt. Ein Kleinwasserkraftwerk mit einer durchschnittlichen jährlichen Energieproduktion von 6 000 MWh kann so – gemessen an den Regelenergiepreisen von 2016 – Mehrerlöse von bis zu CHF 100’000.– erzielen. Den Einsatz Ihrer Anlage können Sie bequem über unser Kundenportal steuern und nachvollziehen. Die einzige Voraussetzung für die Teilnahme Ihrer flexiblen Wasserkraft-, Biomasse- oder KWK-Anlage am Regelenergiemarkt über Suisse Next ist eine Mindestleistung von 100 kW. Sie profitieren von jahrelanger Erfahrung in der Direktvermarktung und von einem der grössten Virtuellen Kraftwerke Europas, dem Next Pool. Suisse Next, gegründet 2016, ist eine GmbH der beiden Unternehmer Marian van der Elst und Matthew Rezek, die in Kooperation mit Next Kraftwerke Deutschland betrieben wird. Die Next Kraftwerke GmbH ist zertifizierter Stromhändler und Direktvermarkter der ersten Stunde in Deutschland. Sie betreibt mit Ihren Töchtern in Frankreich, Österreich, Polen, Belgien, Holland, Italien und der Schweiz eines der grössten Virtuellen Kraftwerke Europas, den Next Pool. Der Next Pool vernetzt europaweit bereits heute mehr als 4 500 Strom erzeugende und verbrauchende Einheiten. Darunter befinden sich vor allem in Österreich auch ein grosser Teil an Wasserkraftwerken. Unsere Schweizer Kunden profitieren einerseits von den langjährigen Erfahrungen unseres Mutterhauses mit einer sehr stabilen und leistungsstarken Technologie, die stets weiterentwickelt wird. Andererseits haben Sie einen lokalen, mit den Bedürfnissen der Schweizer Energiewirtschaft vertrauten und unabhängigen Ansprechpartner vor Ort.

WAS IST REGELENERGIE EIGENTLICH?
Auf dem Regelenergiemarkt wird kurzfristig verfügbarer Strom bereitgestellt, um Netzschwankungen auszugleichen. Diese entstehen immer dann, wenn zu viel oder zu wenig Elektrizität produziert wird – zum Beispiel aufgrund der naturgegebenen Schwankungen von Solar- oder Windkraft. Für eine moderne Stromversorgung ist es daher ungemein wichtig, kurzfristig über flexible Kapazitäten zu verfügen. In der Schweiz gibt es drei verschiedene Arten von Regelleistung: Primär-, Sekundär- und Tertiärregelleistung. Diese unterscheiden sich in der Geschwindigkeit, in der sie zur Stabilität von Netzschwankungen abgerufen werden. So greift die Sekundärregelleistung beispielsweise bereits nach 30 Sekunden und damit vor der Tertiärregelleistung, wodurch sie wertvoller ist und höher vergütet wird.


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